Der Sacred Monkey Forest Sanctuary im Herzen von Ubud auf Bali zählt zu den bekanntesten Ausflugszielen der indonesischen Insel. Inmitten dichten Dschungels verbindet das Schutzgebiet unberührte Natur mit spiritueller Kultur und wissenschaftlicher Forschung. Zahlreiche Langschwanzmakaken leben in diesem geschützten Areal, das von historischen Tempelruinen und tiefen Schluchten geprägt ist.
Natur und Heiligtum im Herzen von Ubud

Inmitten der geschäftigen Kleinstadt Ubud erstreckt sich eine Oase der Ruhe und Spiritualität. Das Reservat basiert auf einem balinesisch-hinduistischen Prinzip, das die harmonische Beziehung zwischen Mensch, Umwelt und dem Göttlichen beschreibt. Im Inneren des dichten Waldes befinden sich heilige Tempelanlagen, die nur für Gebete in traditioneller Kleidung betreten werden dürfen und für Reinigungsrituale sowie Zeremonien genutzt werden.
Urige Pfade führen vorbei an moosbedeckten Skulpturen, die mythische Wesen darstellen, und überqueren kleine Bachläufe im Schatten riesiger Banyan-Bäume. Die Kombination aus historischem Mauerwerk und üppiger Vegetation verleiht dem gesamten Areal eine geheimnisvolle Atmosphäre, die auch für Fotografie ergiebig ist.
Die feuchte, kühle Luft in den tieferen Schluchten bietet eine willkommene Abwechslung zur tropischen Hitze außerhalb des Reservats. Holzstege führen Besucher sicher über den feuchten Waldboden und ermöglichen es, die Natur aus nächster Nähe zu erleben, ohne das empfindliche Ökosystem zu belasten.
Wer in Ubud übernachten möchte, findet mit dem The Kalangan eine besondere Unterkunft: keine klassische Hotelanlage, sondern eher ein Boutique-Resort mit sehr schönen Zimmern. Highlight war das Bad mit großzügiger Außenbadewanne, eigener Dusche und Toilette. Das Frühstück war der Wahnsinn, sowohl die Pancakes als auch die Bowl, und der Pool sorgt für Abkühlung zwischendurch. Das Personal ist sehr freundlich und hilfsbereit, im hauseigenen Spa kann man sich massieren lassen, und auch Roller werden verliehen.
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Wer früh am Morgen kommt, trifft auf weniger Besucher und angenehmere Temperaturen. Die Tiere sind zu dieser Zeit oft besonders aktiv.Die Makaken von Ubud: Verhalten und Interaktion

Die Hauptattraktion des Schutzgebiets sind die Balinesischen Langschwanzmakaken. An die ständige Gegenwart von Menschen gewöhnt, bewegen sie sich völlig frei auf den befestigten Gehwegen und Mauern und sind in mehrere soziale Gruppen aufgeteilt, die jeweils ihr eigenes Revier innerhalb des Waldes verteidigen.
Obwohl die Affen oft zutraulich wirken, handelt es sich um Wildtiere mit ausgeprägtem Sozialverhalten. Direkter Augenkontakt sollte vermieden werden, da die Makaken ihn als Bedrohung werten können. Das Mitbringen von Lebensmitteln, Plastiktüten oder lose getragenen Gegenständen wie Sonnenbrillen und Schmuck ist im gesamten Areal untersagt, da die Tiere sehr geschickt im Entwenden von Gegenständen sind. Taschen sollten stets geschlossen bleiben.
Erfahrene Ranger in traditioneller Kleidung überwachen die Interaktionen im gesamten Park, sorgen für die Einhaltung der Sicherheitsregeln und geben Besuchern wertvolle Hinweise zum richtigen Umgang mit den Primaten.
Durch Kletterseile und Spielbereiche wird den Tieren eine artgerechte Beschäftigung geboten, was die Beobachtung ihres natürlichen Bewegungsdrangs besonders für Naturfotografen und Familien interessant macht.
Praktische Informationen für den Besuch


Der Sacred Monkey Forest Sanctuary in Ubud hat täglich von 09:00 bis 18:00 Uhr geöffnet, wobei der letzte Einlass und Ticketverkauf um 17:00 Uhr enden. Die Ticketpreise für internationale Besucher betragen 130.000 IDR für Erwachsene und 100.000 IDR für Kinder im Alter von 3 bis 12 Jahren. Ein optionaler Foto-Voucher für ein sogenanntes Affen-Selfie kann vor Ort für 50.000 IDR erworben werden. Bei dieser Option platziert ein geschulter Mitarbeiter ein kleines Futterstück nahe an die Kamera des Smartphones, sodass der Makake auf dem Bild scheinbar das Gerät selbst hält.
Tipp
Den Foto-Voucher gibt es direkt am Eingang. Er kostet 50.000 IDR und wird von einem Ranger begleitet, um Stress für die Tiere zu minimieren.Weiterführende Details zur Geschichte der Tempel sowie zu den laufenden Forschungsprojekten vor Ort bietet die offizielle Website des Sacred Monkey Forest Sanctuary. So lässt sich der Besuch gut in eine Tagestour durch die Kulturregion von Ubud einplanen.
Wer nach Ubud noch weitere Facetten Balis entdecken möchte, findet im Bericht zum traditionellen Dorf Tenganan in Ost-Bali einen Einblick in die altbalinesische Kultur, und mit Kuta das Kontrastprogramm an der Südküste der Insel.
